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Zweiteilige Fortbildung Jüdische Regionalgeschichte in Brandenburg und nationalsozialistische Bücherverbrennungen im Unterricht behandeln
Datum: 16. Juli 2025, 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Moses Mendelssohn Zentrum, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Kontakt und Anmeldung: bis 30. Mai 2025
Julia Kleinschmidt, Julia.Kleinschmidt@uni-potsdam.de
Ingolf Seidel, Ingolf.Seidel@uni-potsdam.de
Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) bietet ab 2025 Fortbildungen zur Vermittlung jüdischer Geschichte und Gegenwart in Brandenburg an. Das MMZ ist ein in Potsdam angesiedeltes Forschungszentrum zur Erforschung der jüdischen Geschichte und Gegenwart in Europa, das zudem auch regionalgeschichtlich arbeitet. Neben einer umfangreichen Bibliothek sind der Forschungstransfer und die Vermittlung jüdischer Geschichte wichtige Bestandteile der Institutsarbeit. Das MMZ wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung, und Kultur aus Landesmitteln gefördert.
In dieser Auftaktveranstaltung möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit der reichen und vielfältigen Geschichte der jüdischen Gemeinschaften in Brandenburg auseinanderzusetzen. Ziel ist es, Ihnen wertvolle Impulse und Materialien an die Hand zu geben, um das Thema in Ihren Unterricht zu integrieren und das Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt und die historischen Herausforderungen zu schärfen. Themen sind u.a. Jüdische Friedhöfe, Stolpersteine, jüdische Biografien und jüdische Unternehmensgeschichten. Alle haben regionale Bezüge, um allgemeine Themen jüdischer Geschichte im schulischen Unterricht besser vermittelbar zu machen. Die Module sind geeignet für Schüler*innen ab der Klassenstufe 8.
Neben dem Fokus auf jüdische Geschichte bieten wir im zweiten Teil des Tages Module an, deren Erstellung gefördert wurden durch den Landespräventionsrat Brandenburg. Hier wurden Unterrichtsmodule zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen entwickelt. Der regionale Schwerpunkt liegt ebenfalls auf dem Land Brandenburg. In den Modulen werden beispielhaft verfemte Schriftsteller*innen wie Jakob Wassermann, Stefan Zweig und Kurt Tucholsky und ihre Werke behandelt sowie die Orte der Bücherverbrennungen (Potsdam, Nowawes, Brandenburg/Havel, Luckenwalde) angesprochen. Diese Module eignen sich daher für den Bereich Politik und Geschichte sowie für das Unterrichtsfach Deutsch. Die Fortbildung steht Lehrer*innen aller Fächer offen.